Amnesty International Indien Koordinationsgruppe

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Indien Koordinationsgruppe

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19.09.2016

Kaschmir: Menschenrechtsverteidiger in Verwaltungshaft

Kashmiri human rights defender Khurram Parvez must be immediately released from administrative detention unless he is charged with recognizable criminal offences.

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12.09.2016

Kaschmir: Globale Standards für polizeiliche Gewaltanwendung werden verletzt

Die Sicherheitskräfte reagieren auf Proteste in Jammu und Kaschmir willkürlich und mit übermäßiger Gewalt. Internationale Standards werden verletzt und die Menschenrechtskrise im Bundesstaat verschärft sich.

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24.08.2016

Kaschmirs Entfremdung hat mit der Straflosigkeit zu tun

Interview mit Aakar Patel, Direktor von Amnesty International India: Kashmir’s alienation linked to impunity (The Hindu, 24. 08. 2016)

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23.08.2016

Menschenrechte stehen Indiens Ambitionen nicht im Weg

Champa Patel, Amnesty International, Leiterin des Südasien-Teams: "Wir entschuldigen uns nicht für unseren Einsatz für die Menschenrechte"
Englische Version: Human rights do not stand in the way of India’s ambitions (20. 08. 2016)

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19.08.2016

Zivilgesellschaft und Meinungsfreiheit in Bedrängnis

Fragen an Aakar Patel, Amnesty International India: Space for civil society and dissent is shrinking: Amnesty International India Executive Director

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16.08.2016

Amnesty International Indias Antwort auf die Beschwerde der Akhil Bharatiya Vidyarthi Parishad (ABVP)

Am 15. August 2016 wurde ein First Information Report über eine Veranstaltung von Amnesty International India vom 13. August erstellt. Grundlage war eine Beschwerde, die von einem Vertreter der Akhil Bharatiya Vidyarthi Parishad (All Indian Student Council) eingereicht worden war. Die Behauptungen in der genannten Beschwerde sind gegenstandslos.

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16.08.2016

Amnesty International India wegen Aufwiegelung angeklagt

Medienberichten zufolge hat die Polizei von Bengaluru ein Strafverfahren gegen Amnesty International India eingeleitet. Grund dafür ist die Organisation einer Veranstaltung als Teil einer Kampagne gegen Menschenrechtsverletzungen in Jammu und Kaschmir. Im Zentrum der Veranstaltung standen Gespräche mit Familien aus Kaschmir, deren Schicksal Amnesty in einem Bericht von 2015 vorgestellt hatte. Die Familien waren nach Bengaluru gereist, um ihre persönlichen Geschichten von Trauer und Verlust zu erzählen.

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09.08.2016

Manipur: Irom Sharmila beendet ihren Hungerstreik - Gelegenheit zur Aufhebung des AFSPA-Ermächtigungsgesetzes

Die von Amnesty International als gewaltlose politische Gefangene betrachtete Irom Chanu Sharmila beendete heute ihren 16 Jahre währenden Hungerstreik gegen den Armed Forces (Special Powers Act) (AFSPA). Amnesty International India fordert die Behörden auf, alle Anklagen gegen sie fallenzulassen und Maßnahmen zu ergreifen, die zur Aufhebung des AFSPA führen.

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06.08.2016

Klage wegen "anti-indischen" Facebook-Eintrags muss fallen gelassen werden

Die Verhaftung eines Mannes aus Kaschmir wegen „Volksverhetzung“, nachdem er einen „anti-indischen“ Eintrag auf Facebook geteilt hatte, stützt sich auf ein archaisches Gesetz zur Einschränkung der Meinungsfreiheit.

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05.08.2016

Tamil Nadu: Umweltaktivist nach eigener Darstellung im Gefängnis gefoltert

Die Behörden in Tamil Nadu müssen eine rasche, unparteiische und unabhängige strafrechtliche Untersuchung der mutmaßlichen Folter von Umweltaktivist Piyush Manush Sethia im Zentralgefängnis von Salem gewährleisten. Dies fordern Amnesty International India und Greenpeace India in einer gemeinsamen Erklärung.

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01.08.2016

Manipur: Irom Sharmilas Kampf gegen AFSPA nimmt neuen Kurs auf

Irom Sharmila Chanu hat sich entschieden, ihren seit 16 Jahren andauernden Hungerstreik gegen den Armed Forces (Special Powers) Act am 9. August zu beenden. Amnesty International India fordert die Regierung von Manipur auf, die 44-jährige Aktivistin unverzüglich und bedingungslos freizulassen und alle Anklagen gegen sie fallenzulassen.

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24.07.2016

Kaschmir: Kommunikationsblackout unterminiert die Menschenrechte

Seit dem 9. Juli, als in Kaschmir Proteste gegen die Ermordung eines Führers der bewaffneten Gruppe der Hizbul Mujahideen ausbrachen, haben auf Anordnung staatlicher Behörden private Festnetz-, Mobilfunk- und Internet-Service-Provider ihre Dienste in großen Teilen von Jammu und Kaschmir ausgesetzt. Nur Leistungen des staatlichen Telekommunikationsunternehmens BSNL funktionieren in vielen Gebieten. Dies leistet Menschenrechtsverletzungen Vorschub.

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15.07.2016

Wirtschaftswachstum auf Kosten der Menschenrechte

Landerwerb und Bergbauarbeiten des indischen Staatsunternehmens "Coal India Limited", des größten Kohleförderers der Welt, haben tiefgreifende Folgen für indigene Adivasi-Gemeinschaften. Ganze Dörfer müssen gigantischen Tagebauten weichen, ohne dass die Bewohner vorher gefragt oder überhaupt darüber informiert werden, dass ihr Land von der Regierung erworben wurde. Obwohl sie durch den Kohleabbau ihr Land verloren, wurden Betroffene weder konsultiert noch entschädigt. Dies dokumentiert der neue Amnesty-Bericht "When land is lost, do we eat coal?".

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13.07.2016

Chhattisgarh, Jharkhand, Odisha: Bericht zum Kohlebergbau

Kohle macht einen wichtigen Teil von Indiens Wirtschaftswachstum aus. Doch der Kohlebergbau in Indien verursacht auch Kosten, die die betroffenen Gemeinden tragen müssen. Sie werden nur selten ausreichend informiert oder konsultiert, wenn ihr Land aufgekauft werden soll, ihre Wälder dezimiert und ihre Existenzgrundlagen gefährdet werden. Der Bericht untersucht, wie Landerwerb und Bergbau in drei Minen in drei verschiedenen Bundesstaaten, betrieben von drei verschiedenen Tochtergesellschaften von Coal India Limited, die indischen Gesetze und Indiens Verpflichtungen aus internationalen Menschenrechtsverträgen verletzt haben.

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12.07.2016

Jammu und Kaschmir: Behörden müssen die medizinische Versorgung von verletzten Demonstranten erlauben und dürfen keine übertriebene oder willkürliche Gewalt anwenden

Die Behörden in Jammu und Kaschmir müssen sicherstellen, dass Menschen, die bei Schießereien der Sicherheitskräfte verletzt wurden, Zugang zu medizinischer Hilfe haben und dass medizinische Fachkräfte ihre Arbeit ohne Einmischung durchführen können.

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10.07.2016

Supreme Court: Streitkräfte sind gegenüber der zivilen Rechtsprechung nicht immun

Die indische Regierung muss ein Urteil des Obersten Gerichtshofs beachten, nach dem die Sicherheitskräfte für Menschenrechtsverletzungen zur Verantwortung zu ziehen sind. Der Armed Forces (Special Powers) Act, ein Sondergesetz, das Soldaten praktisch immun vor Verfolgung durch Zivilgerichte macht, muss aufgehoben werden.

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01.07.2016

Kuhschutz-Gruppen müssen vor Gericht gestellt werden

Die Regierungen der Bundesstaaten müssen gegen Mitglieder von „Kuhschutz-Gruppen“, die Menschen im Namen der Wahrung des Rechts belästigen, einschüchtern und angreifen, Untersuchungen einleiten und sie vor Gericht bringen.

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19.06.2016

Sabrang: Finanzmittel aus dem Ausland sind gesperrt worden

Nachdem einer weiteren Menschenrechtsorganisation die Lizenz zur Annahme von Auslandsgeldern entzogen wurde, haben drei UN-Experten an die indische Regierung appelliert, das Gesetz über die Finanzierung aus dem Ausland aufzuheben.

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17.06.2016

Tamil Nadu: Polizei muss Dalit freilassen, der aufgrund falscher Anschuldigungen verhaftet wurde

Die Polizei von Tamil Nadu muss alle Anschuldigungen gegen den Dalit-Autor Durai Guna und den Aktivisten Boopathy Karthikeyan fallen lassen und sie sofort freilassen. Sie sind nach einer Beschwerde festgenommen worden, die der angebliche Beschwerdeführer nach eigenen Angaben nie erhoben hat.

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04.06.2016

Karnataka: Anklage wegen Aufwiegelung muss fallen gelassen werden

Die Polizei des Bundesstaats Karnataka hat gegen die Organisatoren einer Demonstration von Polizisten für bessere Löhne und Lebens- und Arbeitsbedingungen Anklage wegen Aufwiegelung erhoben.

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04.06.2016

Lawyers Collective: Aussetzung der Genehmigung zur Annahme ausländischer Spenden muss widerrufen werden

Neue finanzielle Restriktionen für die Arbeit des Lawyers Collective, einer prominenten Menschenrechtsorganisation, verletzen nach Amnesty International India die verfassungsmäßig garantierten Rechte auf freie Meinungsäußerung und Vereinigungsfreiheit.

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01.06.2016

Kerala: Unterzeichner_innen fordern Gerechtigkeit für die vergewaltigte und ermordete Dalit-Studentin Jishamol

Mehr als 25.000 Menschen haben sich an einer Kampagne von Amnesty International India beteiligt, mit der eine unabhängige Untersuchung über die Untätigkeit der Polizei im Zusammenhang mit der Vergewaltigung und brutalen Ermordung von Jishamol in Perumbavoor, Kerala, gefordert wird.

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01.06.2016

Chhattisgarh: Behörden müssen Familienangehörige von Gefangenen angemessene Informationen zur Verfügung stellen

Die Polizei von Chhattisgarh muss die Familienangehörigen von Inhaftierten mit ausreichenden Informationen über deren Aufenthaltsort und rechtlichen Status versorgen. Die Polizei muss umgehend Vorwürfe untersuchen, wonach Polizisten der inzwischen verstorbenen Adivasi-Frau Hurre Kartami Informationen über ihren inhaftierten Ehemann verweigerte.

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17.05.2016

Straflosigkeit bei Angriffen auf Journalisten muss beendet werden

Die indischen Behörden müssen die Verantwortlichen für den Mord an einem Journalisten letzte Woche im Bundesstaat Bihar vor Gericht bringen. Journalisten müssen vor Bedrohungen geschützt, ihre freie Meinungsäußerung garantiert werden, sie müssen ungehindert arbeiten können.

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07.05.2016

Kerala: Vergewaltigung und Ermordung einer Dalit-Frau wirft ein Schlaglicht auf die anhaltende kasten- und geschlechtsspezifische Gewalt

Die Behörden in Kerala müssen für eine unabhängige Untersuchung der Vorwürfe gegenüber der Polizei sorgen, dass sie nach der Vergewaltigung und dem brutalen Mord an einer 30-jährigen Dalit-Frau in Vattolippadi, untätig geblieben ist. Das Versagen der Polizei bei vorhergehenden Beschwerden über Kastendiskriminierung und Belästigung der Familie der Frau muss auch untersucht werden.

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05.05.2016

Arunachal Pradesh: Tötung von Demonstranten muss untersucht werden

Die Behörden in Arunachal Pradesh müssen eine schnelle, objektive und unabhängige strafrechtliche Untersuchung der Erschießung von zwei Demonstranten durch die Polizei in der Stadt Tawang durchführen.

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04.05.2016

Journalisten in Chhattisgarh sind hohem Risiko ausgesetzt

Der zentralindische Bundesstaat Chhattisgarh ist weiterhin einer der gefährlichsten Orte für Journalisten und Menschenrechtsaktivisten in Indien. Am 3. Mai, dem Tag der Pressefreiheit , fordert Amnesty International India die Regierung von Raman Singh auf, vier Journalisten freizulassen, die wegen kritischer Artikel über die Landesregierung verhaftet wurden.

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26.04.2016

Amnesty International Germany’s 8th Human Rights Award goes to Henri Tiphagne from India

BERLIN, 25 April 2016 – On Monday, Amnesty Germany awarded its 8th Human Rights Award to Indian lawyer and human rights defender Henri Tiphagne. The award ceremony, which took place at the Maxim-Gorki-Theatre in Berlin, paid tribute to the 59-year-old’s decades-long commitment to human rights in India.

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23.04.2016

Karnataka: Vorwürfe über willkürliche und missbräuchliche Gewaltanwendung gegen Demonstrantinnen müssen untersucht werden

Die Behörden von Karnataka müssen eine schnelle, unparteiische und unabhängige Untersuchung der Vorwürfe über den willkürlichen und missbräuchlichen Gebrauch von Gewalt durch die Polizei während der Proteste von Textilarbeiterinnen in Bengaluru einleiten. Textilarbeiterinnen , die an friedlichen Protesten teilnehmen, müssen vor Repressalien geschützt werden.

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19.04.2016

Kaschmir: Die Polizei von Jammu & Kaschmir muss verhaftetes Mädchen freilassen

Die Behörden von Jammu & Kaschmir müssen unverzüglich ein junges Mädchen, seinen Vater und seine Tante freilassen, die von der Polizei in Handwara, Bezirk Kupwara, in "Schutzhaft " genommen worden sind. Solange sie in Haft sind, muss ihnen Zugang zu ihren Familien und Rechtsanwälten gewährt werden. Das Mädchen ist seit 12. April in Haft, seine Familienmitglieder seit dem 13. April.

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